London Calling!
Die besten Adressen der Stadt
06.07.2012

Eine Stadt im Ausnahmezustand: Die Olympischen Spiele in London beginnen am 27. Juli, eine super Zeit, für einen aufregenden Städtetrip. Wir haben die besten Adressen der Stadt für Euch zusammengestellt!
Olympische Spiele in London
Die Attraktion schlechthin in nächster Zeit sind natürlich die Olympischen Spiele. Wer für diese Zeit idealerweise schon eine Unterkunft klargemacht hat oder bei Freunden übernachten kann, wird London vom 27. Juli bis 12. August noch geschäftiger und internationaler als sonst erleben. Und vielleicht auch das ein oder andere Sportereignis live verfolgen. Tickets sind online unter www.tickets.london2012.com erhältlich. Alle weiteren Infos zur Olympiade gibt’s unter www.london2012.com.
Exzentrisches Micro-Hotel
High-End-Hotels gibt es in London en Masse. Wirklich besonders, da individuell und familiär sind aber kleine Diamanten wie das exzentrische Micro-Hotel 40Winks im hippen East End. Nicht ohne Grund ist das luxuriöse Bed & Breakfast in einem vierstöckigen Townhouse Darling unter Kreativen aus der Fashion- und Filmwelt: Es gehört dem erfolgreichen Interior-Designer David Carter. Wer hier ein Zimmer ergattert, fühlt sich unter dem Dach des Stadthauses wie zu Besuch bei einem außergewöhnlichen Freund. Zusätzlich lädt Carter in unregelmäßigen Abständen zu besonderen Abend-Events, wie die Lesereihe „Bedtime Stories“, die nur im Pyjama besucht werden darf. Britische Exzentrik at it’s best! (109 Mile End Road, Stepney Green, www.40winks.org)
Cupcakes und Promis in Primrose Hill
Nicht ohne Grund ist Primrose Hill DAS Promi-Viertel Londons schlechthin. Kate Moss, Sienna Miller, Eva Green – die Liste der berühmten Fans ist groß. Viktorianische “Ohh, da will ich wohnen”-Häuser reihen sich aneinander und der Regent’s Park liegt praktisch vor der Haustür. An der Regent’s Park Road finden sich verlockende Läden wie Spice Shoes, die Designerboutique Anna oder die Parfümerie Lost in Beauty. Die größte Versuchung des Viertels heißt allerdings Primrose Bakery. Das einladende Café ist bekannt für seine sensationellen Cupcakes. Besonders empfehlenswert: Schokolade mit Marshmallow und Himbeere mit weißer Schokolade. Mmmmmmh! (69 Gloucester Avenue, www.primrosebakery.org.uk)
Shopping und Hippie-Flair: Camden Town
Ebenfalls nicht entgehen lassen sollte man sich das Viertel Camden Town mit seinen bunten Hausfassaden, die oft mit bizarren Dekorationen die Blicke auf sich ziehen. Dank der inzwischen legendären Camden Markets befindet sich das Viertel eigentlich immer im Ausnahmezustand und verströmt noch ein kleines bisschen Hippie-Flair aus den 70er-Jahren, als die Märkte ihren Anfang nahmen. Am besten direkt Stables Market und Buck Street Market ansteuern – perfekt, um nach ausgefallener Mode, Accessoires, Vintage und Retro-Mobiliar zu suchen. Ideal für eine Shopping-Pause ist die Dachterrasse des Proud Camden. In diesem 200 Jahre alten, wundervoll restaurierten ehemaligen Pferdehospital gibt es in den verschiedenen ehemaligen Stallungen Kunst, gutes Essen und kulturelle Events. (Chalk Farm Road, www.proudcamden.com). Danach kann man erholt Shopping Part Drei angehen: einmal die Oxford Street rauf – und wenn die Zeit reicht, auf der anderen Straßenseite wieder herunter. Zwei unter vielen Pflicht-Stopps: der größte Top Shop des Landes in der Nummer 216 und das Traditionskaufhaus Selfridges in der Nummer 400 – unübersehbar dank seiner edlen Säulenfassade.
Karma Curry für Körper und Seele
Nach einem derart zehrenden Tag muss ein stärkendes Dinner sein. Und auch, wenn die Briten mit Stars wie Jamie Oliver gegen den schlechten Ruf der Britischen Küchen ankochen, was es in London auf jeden Fall zu essen gilt ist Indische Küche, denn die ist einfach Weltklasse. Zum Beispiel im Indischen Restaurant Karma Curry im schönen Kensington. Hinter der lila Ladenfassade mit großen Fenstern hinaus auf die Blythe Road tischt das Team um Chefkoch Sanjeev Singh nordindische Kormas und Grillgerichte und feine südindische Currys auf. Perfekt auch für Vegetarier und Fischliebhaber. (Blythe Road 44, www.k-a-r-m-a.co.uk)
Pop-Up-Kino auf dem Friedhof
Den Abend ausklingen lassen kann man im sommerlichen London kaum besser als bei einem Open-Air-Filmevent. Die Auswahl an Freiluftkino-Events ist beinahe überwältigend. Am außergewöhnlichsten ist aber sicherlich die Veranstaltungsreihe „The Nomad Pop-Up Cinema“ (noch bis 22. September). Denn – wie der Name andeutet – die Aufführungen finden an wechselnden atmosphärischen Locations statt. Die abgefahrenste ist mit Sicherheit Brompton Cemetery. Zwischen alten Grabsteinen wird hier zum Beispiel Stephen Kings „Shining“ gezeigt. Wer es romantischer mag, schmilzt im Bishop’s Park vor der Fassade des Fulham Palace bei „Casablanca“ dahin. Mehr Infos: www.whereisthenomad.com.
PS: Auch unsere BeeDees Bloggerin Anna Frost war vor kurzem in London – und hat noch einen ganz speziellen City-Tipp parat.




